Du weißt, wer deine Zielgruppen sind – aber weißt du auch, welche Fragen sie sich stellen und wie sie nach Lösungen suchen? Eine ausführliche Keyword-Recherche liefert dir genau diese Perspektive und hilft dir langfristig dabei, immer dann als strahlender Held der Stunde in den Suchergebnissen aufzutauchen, wenn du gebraucht wirst.
In diesem Beitrag erfährst du, wie du relevante Keywords findest, die Suchintention richtig einordnest und das Wissen nutzt, um Inhalte zu erstellen, die nicht nur gefunden werden, sondern vor allem überzeugen.
Eine ausführliche Keyword-Recherche ist die Grundlage einer guten SEO-Strategie. Sie schlägt die Brücke zwischen deinen Zielgruppen und deinen Inhalten. Das ist wichtig, damit du nicht an den Bedürfnissen deiner Wunschkundschaft vorbei arbeitest, sondern genau da sichtbar wirst, wo echte Nachfrage besteht.
Darüber hinaus liefert sie dir wertvolle Einblicke in das tatsächliche Suchverhalten potenzieller Kundschaft. Welche Fragen werden gestellt? Welche Probleme stehen im Vordergrund? Mit welcher Intention wird in der Suchmaschine recherchiert?
Auf Basis dieser Daten kannst du Inhalte gezielt planen, priorisieren und aufeinander abstimmen. Die Vorarbeit hilft dir also dabei, die Erwartungen deiner Nutzer zu erfüllen und so langfristig die Sichtbarkeit deiner Website zu erhöhen.
Bevor du mit der Recherche anfängst, musst du wissen, dass sich Keywords nach unterschiedlichen Kriterien einteilen lassen. Das ist wichtig, um sie einordnen zu können, die Suchintention zu verstehen und gezielt für unterschiedliche SEO- und Content-Ziele einzusetzen.
An der Art, wie die Suchanfrage gestellt wird, lässt sich ableiten, was die suchende Person eigentlich erreichen will. Ob Informationen gesucht, Produkte verglichen oder konkrete Angebote eingeholt werden sollen, lässt sich oft an wenigen Worten erkennen. Das ist für deine Keyword-Recherche entscheidend, denn nur wenn deine Inhalte zur Suchintention passen, können sie in der Suchmaschine erfolgreich sein.
Du solltest also vorher richtig zuordnen, um strategisch vorzugehen:
Informative Keywords
Wer diese nutzt, möchte Informationen erhalten, etwa um ein Problem zu lösen. Beispiel: “Wie funktioniert eine Keyword-Recherche"?
Navigierende Keywords
Hier möchten Suchende gezielt eine bestimmte Website oder Unterseite aufrufen. Beispiel: “SEOversiert Blogbeiträge”
Kommerzielle Keywords
Bei diesen Suchanfragen besteht schon Kaufinteresse, aber noch keine unmittelbare Handlungsabsicht. Hier werden Produkte oder Preise verglichen, Anbieter oder Leistungen ausgecheckt. Beispiel: “SEO-Agentur Vergleich”
Transaktionale Keywords
Die Suchenden stehen kurz vor einer konkreten Handlung wie einer Bestellung, Buchung oder einem Download. Beispiel: “SEO-Agentur buchen” oder “Keyword-Recherche-Checkliste Download”
Brand-Keywords
Hier wird nach einem konkreten Markennamen gesucht. Die Entscheidung für diese ist oft schon gefallen. Beispiel: “SEOversiert Agentur”
Regionale Keywords
Diese Suchanfragen beziehen sich auf einen bestimmten Ort oder eine Region und werden oft mit einer lokalen Absicht verbunden. Es kann aber natürlich auch sein, dass jemand schon für den Urlaubsort plant. Beispiel: “SEO-Agentur Essen” oder “Restaurant auf Norderney”
Mischformen
Realistisch gesehen lassen sich nicht alle Keywords einer einzelnen Suchintention zuordnen. Oft gibt es mehrere Absichten – zum Beispiel, wenn man ein bestimmtes Produkt einer Marke kaufen möchte, sich wegen der Ausführung aber unsicher ist. Das wäre dann vermutlich eine Mischung aus transaktionaler und informativer Suchanfrage.
Short-Tail-Keywords bestehen meist aus ein bis maximal zwei Wörtern bzw. Wortzusammensetzungen dieser Länge. Sie werden sehr häufig gesucht (haben also ein hohes Suchvolumen) und haben eine hohe Konkurrenz. Darüber hinaus sind sie wenig konkret und sehr allgemein – bringen also viele offene Fragen mit sich, die beantwortet werden müssen.
Beispiel: Keyword Recherche, Suchmaschinenoptimierung, Schuhe
Mid-Tail-Keywords sind etwas spezifischer und bestehen häufig aus zwei bis drei Wörtern. Sie vereinen ein solides Suchvolumen mit einer klareren Suchintention.
Beispiel: Keyword Recherche Tools, SEO Agentur Essen, Onpage Optimierung
Long-Tail-Keywords sind sehr spezifisch und meist mit geringem Suchvolumen. Dafür sind sie sehr relevant für dein Thema und die Wahrscheinlichkeit einer Conversion ist höher.
Beispiel: Bestes Tool für Keyword Recherche kostenlos, SEO Agentur für B2B Unternehmen
Suchmaschinenoptimierung folgt keinem starren Schema. Je nach Branche, Zielgruppe und Geschäftsmodell gibt es unterschiedliche Schwerpunkte – und dein persönlich bevorzugtes Vorgehen spielt auch eine Rolle. Es gibt also nicht den einen Weg, eine Keyword-Recherche durchzuziehen.
Mit der Zeit wirst du herausfinden, welche Schritte für dich die richtigen sind. Bis dahin kannst du dich an unserem Vorschlag orientieren:
Überlege dir Themen oder Kategorien, für die du dir Sichtbarkeit wünschst. Schreibe einfach ein paar Fragestellungen und Schlagwörter runter, ohne dir zu viele Gedanken zu machen. Streichen kannst du später noch.
Wichtige Fragen, die du dir stellen solltest, sind:
Wenn dir selbst nichts mehr einfällt, kannst du ein paar Hilfsmittel zurate ziehen. Ein guter Anfang ist immer Google selbst:
Google ist zwar ein guter Start, aber bei weitem nicht das Ende. Deutlich mehr Tools für die Keyword-Analyse findest du in unserem Blogbeitrag Keyword-Recherche-Tools, mit denen du SEO aufs nächste Level hebst.
Jetzt gibst du die gesammelten Fragen und Phrasen nacheinander in ein Keyword-Tool wie keywordtool.io oder Keyword-Tools.org (kostenlos, aber mit weniger Funktionen) ein.
Je nach gewähltem Werkzeug erhältst du darüber die folgenden Informationen:
Wenn du eine Sammlung an Keywords hast, die sinnvoll erscheinen, solltest du diese nach und nach in eine Suchmaschine (am besten Google) eingeben. Sieh dir an, welche Suchintention wohlmöglich dahintersteckt – tauchen vor allem Produkte auf? Sind die Ergebnisse voller Blogbeiträge?
Ein genauerer Blick lohnt sich nicht nur in den Suchergebnissen, sondern auch auf den ersten fünf Websites. Denn das hilft dir abzuschätzen, was sich Nutzende zu dem Thema wünschen. Außerdem solltest du dir Gedanken dazu machen, wie du die Inhalte besser aufbereiten kannst als es die Konkurrenz tut. Kann eine Grafik den Inhalt besser greifbar machen? Hast du Videos zur Veranschaulichung? Findest du, dass eine Fragestellung fehlt? Sehr gut – mache es unbedingt besser!
Dir wird vielleicht auffallen, dass bei manchen Keywords immer gleiche oder ähnliche Ergebnisse auftauchen. Prüfe das am besten genauer nach, denn wahrscheinlich kannst du diese dann auf einer Seite thematisch unterbringen. Du kannst das aber auch mit einem SERP-Overlap-Tool gegenprüfen.
Gruppiere ähnliche Suchbegriffe und bringe sie als Nebenkeywords in deinen Inhalten unter.
Bevor du wild draufloslegst, solltest du dir die Keywords genauer ansehen und mit deinen Zielen abgleichen. Wenn du etwas verkaufen möchtest, solltest du transaktionale Seiten bevorzugen also Leistungs- oder Produktseiten.
Darüber hinaus solltest du überlegen, welches Thema dir besonders wichtig ist. Denn das kannst du dann mit Blogbeiträgen unterstützen. Wenn das ordentlich gestärkt ist und es ein bisschen Inhalt gibt, kannst du zum nächstwichtigen Thema wandern.
Halte das am besten schriftlich fest, damit ein Content-Plan entsteht, den du nach und nach abarbeiten kannst.
Wenn du kostenlose Tools verwendest, dann kostet eine Keyword-Recherche “nur” deine Zeit. Unterschätze aber nicht, wie viel davon du aufwenden musst. Selbst SEO-Profis brauchen mehrere Stunden bis Tage (je nach Umfang der Website), um eine ausführliche Liste an Suchbegriffen aufzustellen.
Wenn du bessere oder mehr Daten als Grundlage nutzen möchtest, kannst du verschiedene Tools nutzen, die etwas kosten. Die Preise variieren stark, es gibt oft aber auch solche für kleine Geldbeutel und Unternehmen.
Lässt du die Recherche von einer Agentur übernehmen, hängt der Preis mit der Komplexität deiner Branche zusammen. Du hast dann aber Zugriff auf Profi-Wissen, schnellere Umsetzung und es werden hochpreisige, zuverlässige Tools verwendet. Was preistechnisch auf dich zukommt, erfährst du aber schon vorab in einem Erstgespräch, du kaufst also keine Katze im Sack.
Wie viel Zeit du für eine Analyse einplanen musst, hängt von der Größe deines Projekts ab: Brauchst du Keywords zu einem Thema für einen einzelnen Text, geht das schneller als die Recherche für deine ganze Website.
Aber: Du solltest bei SEO immer das Gesamtbild sehen. Wir empfehlen dir daher mindestens eine Recherche zu einem Oberthema zu machen und nicht nur von Text zu Text. Sonst besteht die Gefahr, dass du schnell den Überblick verlierst und Potentiale verschenkst.
Womit du aber rechnen kannst: Du wirst mit der Zeit immer schneller. Je mehr Übung du hast, desto verlässlicher wird dein Bauchgefühl – außerdem beherrschst du entsprechende Tools immer besser.
Mit den Haupt- und Nebenkeywords steht das Fundament deiner suchmaschinenoptimierten Website. Zum fertigen Ergebnis fehlen allerdings noch einige Bausteine.
Denn neben dem passenden Thema spielt auch immer die Umsetzung eine Rolle. Es ist daher immer wichtig:
Das klingt dir zu aufwendig? Das musst du zum Glück nicht allein stemmen! Wenn du willst, sind wir deine SEO-Agentur, die die Keyword-Recherche für dich übernimmt. Und wenn du Bock hast, das volle Potential auszuschöpfen, helfen wir dir gern auch bei der Erstellung von SEO-Texten, kümmern uns um die technische Seite von SEO oder erstellen dir eine ganze Strategie.
Melde dich über unser kostenloses und unverbindliches Kontaktformular und wir besprechen gemeinsam deine Möglichkeiten.
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